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Probleme mit dem Fragetyp Maskenfragen/Reihenfolge

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3 days 6 hours ago #275292 by sec70180
Bitte helfen Sie uns, Ihnen zu helfen und füllen Sie folgende Felder aus:
Ihre LimeSurvey-Version: [7.7.0]
Eigener Server oder LimeSurvey-Cloud: Cloud
Genutzte Designvorlage: backy-1-8hinnp
==================
Hallo zusammen,

ich versuche mal, mein Problem zu schildern. Wir verwenden in unseren Umfrage eine Frage, bei der die Befragten aus 18 Items 5 Items auswählen können (Matrixfragen/Reihenfolge). Die Lime-Survey-Daten exportieren wir für die Auswertung in SPSS.

Bisher sind die eingegebenen Daten wie im Bild "Matrixfragen_Reihenfolge_alt" dargestellt in SPSS umgewandelt worden (Datei ist vom Juni 2026) und die Auswertung war problemlos. Bei den jüngsten Befragungen mit dem gleichen Fragentyp sind die Zellen leer (siehe Bild "Matrixfragen_Reihenfolge_neu"), was mich sehr geschockt hat. (Hinweis: Export in SPSS ohne Python)

Ich bin auf die Suche gegangen und sehe, dass in LimeSurvey unter "Antworten" in der Lime-Datentabelle ganz am Ende eine neue Variable geschrieben wurde, die die Antworten als Text enthält (siehe Bild "Datentabelle LimeSurvey"). Die Variable wird aber nicht in SPSS ausgegeben, so dass ich keine Chance habe, sie über SPSS auszuwerten. 

Ich habe mir den Datensatz noch als Excel-Datei ausgeben lassen (Export aus LimeSurvey) und siehe da, da sind die Daten (fast) vorhanden, so wie ich es bisher gewohnt war, wenngleich nicht als Nummerwert, sondern als Text (siehe Bild "Excel-Export").

Jetzt könnte ich natürlich aufwändig die Excel-Datei nachbearbeiten und für SPSS vorbereiten, aber das ist nur eine Hilfslösung, da zeitaufwändig und umständlich. Gibt es für weitere Befragungen mit dem Fragetyp Matrixreihen/Reihenfolge einen genialen Hack, um die Daten wie bisher gewohnt in SPSS zu bekommen? Und warum taucht der Fehler jetzt auf -> Fehler im Update?

Liebe Grüße
Stefan


 

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3 days 39 minutes ago #275294 by Joffm
Hallo, Stefan,
ich habe nur darauf gewartet, dass der erste "normale" User über dies stolpert.
Ja, das ist eine neue Idee der Entwickler, die Nennungen einer Rangreihe in einer einzigen Spalte zu speichern.
An sich ist sie ganz gut. Dies ist die Erklärung von Carsten

Yeah, but the problem was that the maximum answers option setting was still editable, and when users changed during a running survey, the whole survey broke, on top of using too many columns when users need to rank alot of items.

The new solution is much more flexible, usese only one field thus allows in general for bigger surveys, does not break, even if you decide to change the maximum responses and on export/statistics the data still looks the same (except for the changed field names, but that also affect all other fields).

Um also nicht unnötig viele Spalten bei einem Procedere wie Deinem (wähle nur 5 aus den 20 aus) zu verschwenden, gibt es ja die Einstellung "Maximale Spaltenzahl".
Anscheinend krachte die Umfrage aber zusammen, wenn man diesen Wert in einer laufenden Umfrage änderte. (die Datenbank hätte im vollen Galopp ihre Struktur ändern müssen).
Gut.
Wenn jetzt der Export dies berücksichtigen würde und zumindest dort wieder einen Wert pro Spalte exportieren würde, wäre es ja schön und gut (Carsten deutete dies ja auch an).
Leider scheint es aber nicht so zu sein.
In einem kleinen Test mit Version 7.6.0. erhielt ich
Export nach Excel (Antwortcodes)
 
Export nach Excel (Vollständige Antworten)
 
Bei Dir sind ja anscheinend die Texte exportiert. Möglicherweise ein kleiner Fortschritt seit meiner Version 7.6.0.
Hast Du denn einmal versucht, die Antwortcodes in Excel uzu exportieren?

Export nach SPSS (Syntax- und Datendatei)
 
obwohl in der Datendatei die Werte enthalten sind
 
Export nach SPSS (direkt)
 

Soll heißen: Solange dieser Export nicht vernünftig funktioniert, werden Heerscharen von Studenten verzweifeln.

Joffm

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2 days 13 hours ago #275295 by sec70180
Moin Joffm,

danke für die gute und ausführliche Antwort - auch für mich als reiner Anwender verstehbar. Ich kann zwar die Motiviation einer Speicherökonomie verstehen, aber wie sieht es mit der Arbeitsökonomie des Anwenders aus?

Es bleibt mir jetzt wohl nichts anderes übrig, als die Antworten in Excel zu exportieren, dort die Texte wieder in Codes umzuwandeln (suchen - ersetzen) und das ganze wieder in SPSS zu importieren und mit meiner (bereits geclearten Datei) zu verschmelzen. Der Import in SPSS ist deshalb notwendig, da wir Korrelationsanalysen mit soziodemographischen Faktoren durchführen.

Produkt reift beim Kunden - so könnte man das wohl beschreiben.

Nochmals danke und ein schönes Wochenende
Stefan

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