Hallo, Anna,
aus irgendeinem Grund ist Deine erste Anfrage verschwunden.
Du weißt,ein Moderator muss die allererste Frage eines neuenBenutzers zunächst akzeptieren; daher bekommen wir eine E-Mail mmit dieser Anfrage.
Da es auch noch einen klaren Spam-Post hier im deutschen Forum gab, kann ich mir nur vorstellen, dass ein Moderator irrtümlich beide gelöscht hat.
Gut, das war Deine erste Anfrage
Hallo zusammen,
ich habe eine Frage zum effizienten Design meines Fragebogens in LimeSurvey.
Mein Experiment besteht aus 2 Produkten. Für jedes Produkt gibt es 4 Wording-Bedingungen, also insgesamt 8 Gruppen. Pro Produkt sollen 5 Items zur Erhebung von 3 abhängigen Variablen beantwortet werden.
Danach folgen Moderator- und Demografiefragen, die alle Teilnehmenden sehen.
Für das erste Produkt habe ich bereits per Gleichung eine Zufallszuweisung von 1 bis 4 angelegt. Ich habe dann für jede der 4 Bedingungen dieselben 5 Items in LimeSurvey angelegt. Der Fragetext unterscheidet sich dabei nicht, nur die Bedingung im Hintergrund. Dadurch hätte ich später in SPSS sehr viele Antwortspalten (20).
Für das 2. Produkt habe ich dann die Zufallszuweisung 5-8. Auch dort hätte ich dann 20 Antwortspalten.
Meine Frage ist: Wie kann ich den Fragebogen in LimeSurvey so aufbauen, dass ich später in SPSS möglichst wenig Nacharbeit habe?
Und wie stelle ich sicher, dass ich bei nur insgesamt 5 Items für alle 4 Bedingungen im Export eindeutig sehen kann, welche Person in welcher Bedingung geantwortet hat?
Vielen Dank im Voraus!
Hieraus wurde fürmich zunächst nicht klar, dass Du das Wort "Randomisierung" in beiden Bedeutungen benutzt.
- Es werden alle Objekte gezeigt, aber in unterschiedlicher Reihenfolge
- Es wird genau ein zufällig ausgewähltes Objekt aus N angezeigt
Deine jetzige Frage macht es deutlicher.
Hast Du denn inzwischen das 20-Spalten-Problem gelöst
Du benötigst ja nur zwei Gruppen, denn Du zeigst beide Objekte an. Um diese beiden Gruppen in unterschiedlicher Reihenfolge anzuzeigen, trägst Du bei beiden DENSELBEN Randomisierungsgruppennamen ein. Völlig egal, was. "Fitzliputzli" oder "Hotzenplotz", oder auch "RG1".
Jede Gruppen enthält die 5 Fragen und am Anfang eine Textanzeige,,in welcher Du das Bild zeigst und den Bedingungstext.
Ganz am Anfang hast Du ja die beiden Zufallszahlen für die Bedingungen generiert, also
{if(is_empty(rand1),rand(1,4),rand1)}
{if(is_empty(rand2),rand(1,4),rand2)}
Das muss ja nicht 5-8 sein.
Dann wäre Textanzeige 1 z.B. so etwas
Code:
<img src='pfad_zum_Bild/Bild1.png'/>
{if(rand1==1,'Wording für erste Bedingung',if(rand1==2,'Wording für zweite Bedingung',if(rand1==3,'Wording für dritte Bedingung','Wording für vierte Bedingung')))}
Und Textanzeige 2 analog, mit Bild2, rand2 und den entsprechenden Bedingungen.
Nun hast Du in den Daten für jedes Bild die Trennvariable (randx) und die Antworten in jeweils einer Spalte; das ist ja die Voraussetzung für unabhängige Tests, also t-Test, ANOVA, etc.
Und um beide Bilder zu vergleichen, also einen abhängigen Test zu machen, liegen die Werte ebenfalls jeweils in zwei Spalten und können über dieselbe Trennvariable angesprochen werden; daher zweimal 1-4.
Allerdings kennen wir Deine Bedingungen nicht; daher kann dies auch ganz anders sein.
Immer der beste Ansatz: Einen lss Export eines Prototypes der Umfrage zu schicken, der nur die relevanten Teile enthält.
Bis dann
Joffm
Nebenbei bemerkt: In meienm "Tutorial 4: Gleichungen" findest Du ebenfalls ein bisschen hierüber.
Die Tutorials sind ja oben angepinnt.