Siehst Du, genau diese zwei Aussagen
sondern es geht um Zustimmung zu politischen Aussagen
Es werden Statements gegenübergestellt
bedeuten doch, dass jeder dies eigentlich beantworten kann.
Ich stimme einer Aussage von "voll und ganz " - "überhaupt nicht" zu.
Und zwischen zwei Statements kann ich auch immer einen Punkt finden, der meiner Meinung entspricht.
Es sei denn, der Befragte will nicht, oder - was eher vorkommt - er versteht nicht, wie die Frage gemeint ist, dass es geht.
Nehmen wir eine Frage wie "Welchen Pelzmantel bevorzugst Du?" mit den Polen
"Zobel" - "Chinchilla"
Und dann kommt einer, der meint "Ich würde überhaupt keinen Pelzmantel tragen".
Oder "Welchen Autotyp"?
"Kombi" - "Coupe"
Dann gibt es natürlich auch die Grünen, die mit dem Fahrrad fahren wollen, oder welche die meinen, ihr präferiertes Cabrio passt nicht rein.
Für mich persönlich kämen auch beide Typen nicht infrage, aber meine Antwort auf diese Frage ist doch rechts von der Mitte, was einem abgemilderten Coupe mit mehr Stauraum als einem Kosmetikkoffer entspricht
Aber klar:
In einer Online-Studie kann man noch so gut erklären, dass es um diese zwei Pole geht, und dann eben "unter den Blinden der Einäugigge König ist", es also nicht um die absolute Aussage geht, sondern um eine relative, und er mal sein weltanschauliches Blabla außen vor lassen soll --- es hat keinen Sinn.
Bei persönlichen Interviews geht das wirklich besser.
Von daher hat diese Option dann doch eine gewisse Berechtigung, damit solche genannten Fälle nicht einfach Schluss machen.
Man kann ja immer noch Respondenten, die sich zu oft an den Punkt "KA" halten, per Quote rausschmeißen.
Die nützen ja nichts
Nur noch so ein paar Gedanken.
Joffm